Du willst deine Pokémon- oder Sportkarten PSA graden lassen und wohnst in Deutschland? Dann hast du aktuell drei Wege – und alle haben Haken. Wir zeigen, was PSA Grading aus Deutschland wirklich kostet, wie lange es dauert und wann eine deutsche Alternative die bessere Wahl ist. (Stand: Juli 2026)
Die drei Wege zu PSA aus Deutschland
1. Direkt in die USA schicken: Du reichst selbst bei PSA in Kalifornien ein. Dazu kommen Versand in die USA, Versicherung, Zoll bei der Rückkehr und je nach Service-Level mehrere Wochen bis Monate Wartezeit – das Transportrisiko über den Atlantik trägst du.
2. Über einen deutschen Vermittler: Sammelstellen bündeln Einsendungen und übernehmen die Abwicklung. Bequem, aber teuer: Für den regulären Service liegen die Gesamtkosten bei deutschen PSA-Vermittlern bei etwa 105–113 € pro Karte (Stand: Juli 2026).
3. PSA-Niederlassung in Deutschland: PSA hat 2026 einen Standort in Deutschland eröffnet – dieser nimmt nach aktuellem Stand aber nur Einreichungen von Händlern an. Als privater Sammler bleibt dir weiterhin nur der Umweg über die USA oder einen Vermittler.
Was kostet PSA Grading aus Deutschland?
Rechne realistisch: Vermittler-Komplettpreis ~105–113 € pro Karte, bei Direkteinsendung Service-Gebühr plus ~40–80 € Versand/Versicherung/Zoll – verteilt auf mehrere Karten. Bei einer 50-€-Karte übersteigen die Grading-Kosten den Kartenwert damit oft deutlich. Eine detaillierte Gegenüberstellung aller Anbieter findest du in unserem großen Grading-Kosten-Vergleich.
Die Alternative: Grading in Deutschland ab 22,90 €
AP Grading bewertet deine Karten direkt in Deutschland (Schüttorf, Niedersachsen): ab 22,90 € pro Karte, Bewertung und Rückversand in der Regel innerhalb von 5 Werktagen, versichert bis 500 € pro Karte, Rückversand ab 89 € Bestellwert kostenlos – ohne Zoll, ohne US-Versandrisiko, mit deutschem Support. Über 150.000 Karten haben wir bereits gegradet. Wie der Ablauf genau funktioniert, zeigt unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Wann lohnt sich PSA trotzdem?
Ehrliche Antwort: bei sehr teuren Karten, die du international verkaufen willst. PSA-Slabs erzielen auf dem US-Markt das höchste Wiederverkaufs-Premium. Für die eigene Sammlung, den europäischen Verkauf und alle Karten unterhalb des High-End-Segments steht das PSA-Premium aber in keinem Verhältnis zu Kosten, Wartezeit und Risiko. Unser ausführlicher Vergleich: AP Grading vs. PSA.
Häufige Fragen
Kann ich als Privatperson direkt bei PSA in Deutschland einreichen?
Nein. Die deutsche PSA-Niederlassung nimmt nach aktuellem Stand (Juli 2026) nur Händler-Einreichungen an. Privatsammler müssen über einen Vermittler gehen oder direkt in die USA schicken.
Wie lange dauert PSA Grading aus Deutschland?
Je nach Service-Level und Weg meist mehrere Wochen bis Monate, inklusive Versand in die USA und zurück. Zum Vergleich: Bei AP Grading sind Karten in der Regel innerhalb von 5 Werktagen bewertet und wieder auf dem Rückweg.
Was kostet PSA Grading pro Karte?
Über deutsche Vermittler aktuell etwa 105–113 € pro Karte im regulären Service (Stand: Juli 2026). Bei Direkteinsendung kommen zur PSA-Gebühr noch US-Versand, Versicherung und Zoll dazu.
Ist AP Grading eine Alternative zu PSA?
Ja – für Sammler in Deutschland und Europa: ab 22,90 € pro Karte, rund 5 Werktage statt Monaten, versicherter Versand innerhalb Deutschlands und der EU sowie ein transparenter Grading-Standard. Nur wer das US-Resale-Premium für High-End-Karten braucht, fährt mit PSA besser.




